Über mich

Getrieben durch meine eigene Geschichte beschäftige ich mich seit 10 Jahren mit persönlicher Weiterentwicklung. Schon in meinem Studium Kommunikationsdesign hat mich besonders die Kommunikation interessiert und wie man diese fördern kann. Da mein Wissenshunger nicht gestillt wurde, habe ich angefangen nebenbei Angewandte Psychologie zu studieren. Alle Fragen und Antworten, die ich Dir präsentiere oder stelle, sind durch meine eigene Geschichte, meine Neugierde, mein Wissen rund um die Psychologie und meine persönlichen Erfahrungen entstanden.
Schon immer war es mir ein Anliegen, mein Umfeld dazu anzuregen, sich mehr mit sich selbst auseinander zu setzen und alles noch einmal zu hinterfragen. Denn ich bin überzeugt, können wir uns alle ein Stück mehr lieben, wird die Welt bereits zu einem freundlicheren Ort.

Inspiration auf einer blühenden Wiese zum finden des eigenen ichs
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on xing
Share on linkedin
Zu sich selbst finden. Vom „Wer bin ich?“ zum „Hier bin ich!“ Teil 1

Weißt Du wer Du bist? Hast Du das eigene Ich schon gefunden? Ich möchte in diesem Blogartikel zeigen wie man zu sich selbst finden kann und somit der Welt sagen kann: “Hier bin ich!”.

Das Jahr hat sich dem Ende geneigt und ein neues Jahr hat begonnen. Wie so viele habe ich mich ebenfalls meinem eigenen Rückblick gestellt. Ich bin auf viele, tiefsitzende Ängste gestoßen. Wie ein dicker, großer Stein saßen sie mir auf der Seele und wollten sich keinen Zentimeter bewegen.

Anfangs konnte ich nur diffuse Gefühle spüren. Durch weiteres Nachforschen und das Lauschen auf die Symptome meines Körpers konnte ich feststellen, dass es sich um die Angst vor dem „sich zeigen“ handelte. Denn dafür müsste ich auch “das eigene Ich” finden.

Warum sollte man Angst vor dem „sich zeigen“ haben?

Was bedeutet sich zeigen eigentlich? Das ich „nur“ gewillt bin auf die Straße zu gehen und mich anderen Menschen zu zeigen? Oder das ich wirklich zeige, wer ich bin?
Ich spreche hier von dem Gedanken raus zu gehen und meine Wahrheit zu sprechen. Das eigene Ich präsentieren. Meine eigenen Gedanken und Wünsche zu teilen, meine Bedürfnisse zu offenbaren und auch meine Grenzen durchzusetzen. Ich zeige, wer ich bin! Und damit mache ich mich angreifbar, denn ich erlaube der Außenwelt sich ein Urteil über mein eigenes Ich zu bilden. Und das wird sie tun, so sind wir Menschen gestrickt. Wir beurteilen, wir stecken in Schubladen und geben Bewertungen ab.

Halte hier doch einmal inne. Was löst dieser Gedanke in Dir aus? Angst? Freude? Wut? Wie nimmst Du Bewertungen an und für Dich auf?
Gleichzeitig würde ich Dich einmal bitten Dich zu fragen, wann Du das letzte Mal eine Bewertung gedanklich formuliert oder auch ausgesprochen hast?

Richtig! Wir bewerten ständig und sind uns dessen nicht bewusst

Wie oben schon geschrieben ist dieses Verhalten menschlich. Es ist ein Mechanismus unserer Psyche, der die Rechenkapazität unseres Gehirns erhöhen soll. Besteht bereits eine Bewertung für eine gewisse Situation, ein Verhalten oder das Aussehen eines Menschen, können wir direkt unsere Bewertung und unser eigenes Verhalten abrufen. In der Sozialpsychologie spricht man vom Abrufen eines Skriptes. Wir können dann unsere Rolle, die für diese Situation passt, spielen.

Ist das nicht schon das erste Anzeichen von Fremdbestimmtheit? Unsere Psyche bestimmt wie wir denken und fühlen sollen?

Fremdbestimmtheit vs. Selbstbestimmtheit

Sie tut es. Wir werden von unseren Bewertungen, Gefühlen, Annahmen und Emotionen bestimmt. In jeder Situation unseres Alltags laufen in uns Skripte ab, die wir einmal in unserem Leben „geschrieben“ haben und die damals Sinn gemacht haben. Tritt eine ähnliche Situation wieder auf, wird dieses Skript erneut abgespielt, da es als sicher und für die Situation angemessen gilt.

So lief beispielsweise letztes Jahr bei mir das Skript „Mach dich klein und ordne dich unter, dass du gemocht und angenommen wirst. Das du zudem nicht verlassen wirst.“ ab. Dieses Skript wurde einerseits in meinem beruflichen Alltag eingesetzt, denn auch ich hatte durch Corona einige Monate Verdienstausfall und große Angst diese Krise nicht überleben zu können. Zusätzlich wollte ich unbedingt meinen Traum im Ausland zu leben verwirklichen und brauchte dafür dringend finanzielle Sicherheit. Ich hatte mich also unterbewusst dafür entschieden, mich eher an Situationen anzupassen als meinen Bedürfnissen und meiner Natur zu folgen.
Gleiches ist mir auch privat passiert, als ich letztendlich den Schritt gegangen und nach Portugal umgezogen bin. Ich habe, meinen Ängsten folgend, mich in Situationen gebracht, die mir unglaublich viel Energie gezogen haben und gänzlich gegen meine Natur gingen. Einfach aus der Angst heraus, dass ich verlassen werden könnte und nicht gemocht werde und dann alleine dastehe.

Sind diese Ängste wirklich meine oder habe ich sie von außen angenommen?

Aber ist es so schlimm auch mal alleine zu sein? Kann ich wirklich nur „überleben“, wenn ich immer von Menschen umgeben bin? Ist es wirklich unangebracht seine eigenen Ansichten laut auszusprechen und dadurch vielleicht einen Prozess zu optimieren, auch wenn das anfänglich für einiges Chaos sorgt?

Wir werden es nie wissen, wenn wir nicht in unsere Ängste hinein gehen und es ausprobieren.
Dieser Schritt fühlt sich oftmals jedoch leider schwierig an, wenn man gar nicht weiß, wer man ist und was das eigene Bedürfnis ist bzw. wie die eigene Natur aussieht. Es fühlt sich dann tatsächlich leichter an, den Vorgaben anderer zu folgen und die Bewertungen anderer anzunehmen.

Zu sich selbst finden. Vom „Wer bin ich?“ zum „Hier bin ich!“

Ich bin ein Mensch, der schon immer viel ausprobiert hat und schon immer auf der Suche nach Antworten war. All diese Gefühle, die ich in meinem Körper wahrnehme, müssen doch einen Sinn haben. Warum habe ich manchmal so ganz andere Bedürfnisse als andere? Warum fühle ich mich in mancher Situation so unwohl, wo andere regelrecht aufblühen? Weil ich anders bin! Genauso wie Du, bin ich einzigartig und habe meine ganz eigenen Ansichten, Bedürfnisse und Gefühle.

Aber wie kann man diese Andersartigkeit beschreiben und in Worte fassen? Wie kann ich mich erklären? Wie kann man zu sich selbst finden? Durch Modelle, Beschreibungen und Zusammenfassungen. Da es ein menschliches Bedürfnis ist alles erfassen und beschreiben zu können, gibt es diese Beschreibungen. Du findest sie in der Astrologie mit Deinem Sternzeichen. Du kannst durch das Human Design mehr über Deinen Energietyp herausfinden und lernst mehr über Deine Lebensaufgabe. Folgst Du dieser, wirst Du verstehen, warum Du bist wie Du bist. Du kannst aber auch das Modell der 16 Personalities für Dich anwenden.

In die Sichtbarkeit kommen.

Du kannst für Dich selbst entscheiden, welches Modell Dir hilft heraus zu finden, wer Du bist und wie Du zu Dir selbst finden kannst. Mir hat das Wissen aus all diesen Modellen dabei geholfen zu lernen mich anzunehmen und mich besser zu verstehen. Ich habe verstanden, dass ein Mensch mit dem Sternzeichen Löwe unglaublich viel Energie und Lebendigkeit mit sich bringt. Mein Schlüsselsatz ist: „Ich handle. Ich bringe meine Gefühle zum Ausdruck.“ Betrachte ich das Human Design habe ich gelernt, dass ich Manifestor bin und eine natürliche Autorität mitbringe. Ich habe klare Annahmen und Vorstellungen wie etwas laufen kann, damit es gut wird. Folge ich dieser Natur nicht, werde ich krank und unglücklich. Betrachte ich das Modell der 16 Personalities bin ich ein Aktivist (ENFP-T) und folge durch und durch meinem Herzen. Ich möchte etwas verändern, meine Gefühle und Träume ausleben und meiner Kreativität Ausdruck verleihen. Diese Attribute sind mir wichtiger als Stabilität und Sicherheit.

Durch diese Modelle kann ich nun erkennen, dass ich den Großteil des letzten Jahres nicht meiner Natur gefolgt bin. Viel eher habe ich mich versteckt und in gewisser Weise verraten. Das hat zu Angst und Unsicherheit geführt. Ich wollte mich nicht mehr zeigen, da ich mich falsch fühlte und vergessen habe, wer ich eigentlich bin. Negative Bewertungen von außen, Konfliktsituationen oder die Annahmen von anderen habe ich persönlicher genommen als ich sollte und habe daher eine riesengroße Angst aufgebaut mich zu zeigen.

Da ich nun aber ein Gefühl dafür habe, wer ich bin und was mich antreibt, lege ich diese Angst nun ab und zeige mich. Ich habe zu mir selbst gefunden. Hier bin ich! Und ich möchte Dich dazu ermutigen es mir gleichzutun und auch in die Sichtbarkeit zu gehen.

Und, wer bist Du?

Links für Deine Selbstfindung. Zu sich selbst finden:

Hier kannst Du einen kostenlosen Test machen und herausfinden welcher der 16 Personalities Du bist:

https://www.16personalities.com/de/kostenloser-personlichkeitstest
https://www.16personalities.com/de/enfp-personlichkeit (Mein Testergebnis)

Falls Du Dich aber wie ich mehr für das Human Design interessierst, kannst Du einerseits Dein kostenloses Chart erstellen:

https://www.jovianarchive.com/Get_Your_Chart

Oder Dir von Rebecca Rohmi Deinen Human Design Energietyp erklären und Dein Human Design Chart vorstellen lassen. Auf ihrem Instagram Account findest Du viele interessante Fakten rund um das Human Design. Ich habe mein Reading bei ihr gemacht und war begeistert von ihrem vielfältigen Wissen. Sie hat mir wirklich sehr weiter geholfen!

https://www.instagram.com/rebecca.rohmi/?hl=de

Weitere Blogartikel zum Thema Selbstliebe:

https://www.seelenkonferenz.de/category/selbstliebe

https://www.seelenkonferenz.de/die-theorie-der-selbstbestimmung
https://www.seelenkonferenz.de/bewusste-grenzen-setzen

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on xing
Share on linkedin

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Liebe Sarah, ich bin begeistert!! ;))
    Deine Geschichte hat mich gefesselt und im Herzen tief berührt. Dein Wissen, auch zum Thema Glaubenssätze und Bewertungen, ist grandios uns so treffend beschrieben.
    Mach weiter so, du triffst die Menschen mitten ins Herz.

    Herzliche Grüße
    Caro

    1. Sarah

      Liebe Caro,
      es freut mich so sehr zu hören, dass meine Geschichte Dich mitreißen und inspirieren konnte. Vielen Dank für Deinen wertschätzenden und liebevollen Kommentar!

  2. Huhu liebe Sarah,
    dein Blogbeitrag kam genau zum richtigen Zeitpunkt zu mir!! Als ich Mut brauchte. Mut, um meinen Weg weiterzugehen. Ich hab wieder Mut gefühlt, als ich hier gelesen habe, wie es dir ging. Und dass du rausgehst!! Dass du dich zeigst!! Es hat mir sehr geholfen zu sehen, dass wir alle nicht alleine sind! Das jeder mit Herausforderungen zu tun hat – besonders diejenigen, die nicht den “klassischen Weg” gehen – so wie du. DANKE für diesen tollen Text. Danke, dass ich teilhaben darf. Und viele weitere Leser <3

    Go Manifestorin go! I freu mi, dass wir uns durch das Human-Design-Reading kennengelernt haben.
    Grüßle,
    Rebecca

    1. Sarah

      Liebe Rebecca,
      bei Deinen Worten geht mir das Herz auf und ich freue mich riesig, dass ich Dir Mut machen konnte!! Genau, geh da raus und zeig Dich! Wir machen es zusammen!

  3. Kathi

    Hallo liebe Sarah, ich habe eben deinen Blogartikel entdeckt, welcher mich total angesprochen hat. Ich kenne dieses “Nicht aussprechen wollen, was man eigentlich denkt” und diese Überangepasstheit nur zu gut. Dieses von allen Gemochtwerden ist sicherlich auch etwas, was insbesondere Frauen auszeichnet. Mir ist dabei ein Buch in den Sinn gekommen, das ich während der Weihnachtsferien gelesen habe: “Untamed” von Glennon Doyle. Vielleicht kennst du das auch schon. Falls nicht, unbedingt lesen 🙂 Jedenfalls habe ich auch direkt nochmal den MBTI-Test gemacht und war mal wieder fasziniert, wie zutreffend das Ergebnis ist. Es hat mir nochmal geholfen, meine Stärken sowie Schwächen zu akzeptieren und mit diesen voller Stolz in die Welt rausgehen zu wollen und sichtbar zu werden. Ich werde dich auf dem Laufenden halten, wie es mit der Umsetzung klappt. Liebe Grüße, Kathi

    1. Sarah

      Liebe Kathi, wie schön zu lesen, dass Dich mein Blogartikel so sehr angesprochen hat. Von dem Buch habe ich bisher noch nicht gehört, aber klingt spannend, das werde ich mir ebenfalls einmal anschauen. Und ich bin gespannt zu hören, wie die Umsetzung des “sich zeigens” klappt 😉

Schreibe einen Kommentar