Über mich
Bild Sarah Volpert Inhaberin von Seelenkonferenz

Getrieben durch meine eigene Geschichte beschäftige ich mich seit 10 Jahren mit persönlicher Weiterentwicklung. Schon in meinem Studium Kommunikationsdesign hat mich besonders die Kommunikation interessiert und wie man diese fördern kann. Da mein Wissenshunger nicht gestillt wurde, habe ich angefangen nebenbei Angewandte Psychologie zu studieren. Alle Fragen und Antworten, die ich Dir präsentiere oder stelle, sind durch meine eigene Geschichte, meine Neugierde, mein Wissen rund um die Psychologie und meine persönlichen Erfahrungen entstanden.
Schon immer war es mir ein Anliegen, mein Umfeld dazu anzuregen, sich mehr mit sich selbst auseinander zu setzen und alles noch einmal zu hinterfragen. Denn ich bin überzeugt, können wir uns alle ein Stück mehr lieben, wird die Welt bereits zu einem freundlicheren Ort.

Sarah, Gründerin von Seelenkonferenz spatziert entlang einer Wüstenlandschaft, sie lebt ihren Tag als wäre es ihr letzter Tag
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Lebe Dein Leben als wär es Dein letzter Tag

Wie lebst Du Dein Leben? Radikal und turbulent oder eher angepasst? Lebst Du Dein Leben, als wäre es Dein letzter Tag auf der Erde? Lebst Du, als hättest Du nicht mehr viel Zeit?

Die Autorin des Buches „Das Leben ist zu kurz für später hat sich genau diese Fragen gestellt und sich selbst einem Experiment unterzogen: Sie hat ein Jahr lang gelebt, als wäre es ihr letztes. Und das hat sie dazu angeregt mit ihren Glaubenssätzen aufzuräumen, „wenn und aber“ nicht mehr zu akzeptieren und radikal alles auf den Kopf zu stellen.

Mich hat dieses Buch so inspiriert, dass ich mich selbst diesem Experiment gestellt habe. Vor kurzem hat mich mein Kalender daran erinnert, dass auch mein Jahr vorbei und mein Todestag gekommen ist. Was hat sich für mich verändert?

Alles hat sich geändert. Ich habe jeden Tag gelebt, als wäre es mein letzter.

Blicke ich zurück, bin ich selbst erstaunt, wie viel sich verändert hat: Als ich das Buch gelesen habe, war ich auf einem Kurztrip in Porto. Ich liebe reisen und habe mich sofort in die Stadt verliebt. Es hat sich wie zuhause für mich angefühlt.
Angespornt durch dieses wunderbare Gefühl, habe ich letztes Jahr zahlreiche Reisen unternommen. Ich war in Kroatien, in Kopenhagen und in Bali.

Ich will reisen! Ganz nach dem Motto “Lebe dein Leben …”

Einen Monat war ich in Bali, um Kraft zu sammeln, Urlaub zu machen, aber auch einmal bewusst darüber nachzudenken, wo mein Leben eigentlich hingehen soll. Ich habe während dieser Zeit alles hinterfragt: Möchte ich mein gut gehendes Business, welches ich mir mit Mühe aufgebaut habe, so weiter führen? Reisen ist mein großer Wille, aber was mache ich mit meinem geliebten Hund? Ich hatte eine wunderschöne, sichere Wohnung, in der ich einen Hund halten durfte, war dort aber einfach nicht mehr glücklich. Es hat mich weggezogen aus München und meinem alten Leben. Ich liebe meine Freunde und Familie, aber ich wollte reisen.

Ich bin mutig meinem Herzen gefolgt.

Als dann das Gefühlschaos zu groß wurde, hat mich eine gute Freundin zu einem wichtigen Schritt gedrängt: „Geh‘ den Jakobsweg! Nimm dir Zeit für dich und sammle Kraft!“ Sie ist den Camino Francés bereits im Jahr davor gelaufen, um ihr eigenes Gefühlschaos in den Griff zu bekommen. Sie hatte eine wunderbare Zeit, die ihr viel Kraft und neuen Mut gegeben hat.
Ich habe also meine Wohnung gekündigt, meinen Hund zu meinen Eltern gebracht, meinen Hausstand eingelagert, mich von meinen Freunden verabschiedet und bin losgezogen. Mein Plan: Kraft sammeln auf dem Camino und danach mit meiner Hündin Ruby nach Spanien oder Portugal gehen. Du möchtest mehr über meine Reise auf dem Jakobsweg erfahren? Hier geht es zu meinem BlogartikelBuen Camino“.

Meine Psyche und mein Körper haben danach verlangt, beachtet zu werden.

Ich habe angefangen, mich mehr mit mir selbst auseinander zu setzen. Alles was in meiner Psyche und meinem Körper nach Aufmerksamkeit geschrien hat, habe ich mir bewusst und genau angeschaut. Dabei habe ich auch Hypnosetherapie ausprobiert, um einigen Themen nachzuspüren, die schon zu lange mir das Leben schwer machen. Diese Technik hat mir dabei geholfen, Kraft zu sammeln und mich bewusster mit meinen Bedürfnissen und Wünschen auseinander zu setzen. Letztendlich habe ich dadurch endlich gelernt deutlich „Nein“ zu sagen.

Denn warum sollte ich mich in meinem „letzten Jahr“ mit etwas auseinandersetzen, was mir nicht gut tut?

Dieses, für mich, radikale „Nein-Sagen“ hat mir natürlich auch einige Konflikte eingebracht. Durch mein deutliches „Sich-Ausprobieren“, haben meine Mitmenschen mich manchmal nicht mehr verstanden und waren verwirrt, woher mein Verhalten kommt. Leider habe ich Menschen auch verletzt. Für mich war es aber eine wichtige Phase, um Grenzen auszutesten und mich selber besser kennen zu lernen.
Stehe ich in meiner Mitte und kann meine Bedürfnisse genau benennen, kann ich andere so akzeptieren, wie sie sind. Entweder ich erfülle mir meine Bedürfnisse selber oder ich kommuniziere sie so deutlich, dass der andere Stellung dazu nehmen kann.

Ich habe mir einen großen Traum erfüllt.

Meine Reisepläne wurden leider durch die Corona-Krise durchkreuzt. Wie so viele andere auch, musste ich meine Pläne und Träume erst einmal nach hinten verschieben. Diese Krise und die damit verbundene Auszeit habe ich aber genutzt, um einen weiteren großen Schritt zu gehen: Ich habe Seelenkonferenz entwickelt.

Was kannst Du tun?

Ich bin mir bewusst, dass ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin. Nicht jeder hat so ein starkes Bedürfnis nach Veränderung, und das ist auch gut so. Jeder Mensch ist in seiner individuellen Art etwas Besonderes. Ärgere Dich also nicht, wenn Dir solche radikalen Entschlüsse, wie ich sie getan habe, Angst machen.
Trotzdem möchte ich Dir ans Herz legen, bewusst durch das Leben zu gehen und immer wieder zu hinterfragen, ob Du die gleichen Entscheidungen treffen würdest, wenn Du nicht mehr viel Zeit zu leben hättest. Wir richten uns oftmals zu sehr nach den Wünschen anderer und achten zu wenig auf unsere Bedürfnisse. Würdest Du das auch tun, wenn die Zeit knapp ist? Behalte diesen Gedanken im Hinterkopf, betrachte jede Entscheidung, die Du triffst mit dieser Einstellung und Du wirst Deinen Weg gehen.

Falls das noch nicht genug ist, kann ich Dir sehr das Buch „Das Leben ist zu kurz für später“ von Alexandra Reinwarth empfehlen. Vielleicht ist das der nötige Impuls, um Deinem Leben eine neue Wendung zu geben.

Buchempfehlung

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